Spektakel - Aktuelles

Historienspektakel 2023 - Prenzlau im Glanze der Goldenen Zwanziger 

1923. Wirtschaftskrise. Die Welt steht Kopf.

In der Prenzlauer Zuckerfabrik erhalten die Arbeiter ihren Lohn mittlerweile täglich und fahren diesen in Schubkarren nach Hause. Ein Brot beim Bäcker kostet bereits 5.000.000.000 Mark und die politische Situation des Landes scheint schon lange nicht mehr tragbar.

Inmitten aller Unsicherheiten über den Verlauf des nächsten Tages, der nächsten Woche oder gar des nächsten Jahres verstirbt Emelie Süß unerwartet und viel zu früh.

Sie hinterlässt das Herrenhaus der Familie ohne Führung, den Zuckerfabrikanten Friedrich Süß ohne Ehefrau und ein Kind ohne Mutter.

Obwohl die Tränen kaum getrocknet sind und die Trauer längst nicht verflogen ist, wird Friedrich Süß von seiner Mutter in eine neue Ehe gedrängt. 

Mit einer klaren Ausrichtung nach Berlin Richtung Hotel Adlon und dem Kurfürstendamm bringt seine neue Gattin die Unruhen im Hause Süß auf den Höhepunkt. Die Bediensteten wissen kaum mehr, was richtig oder falsch ist und Friedrich zieht sich immer mehr in sein Büro in der Fabrik zurück. Die Fabrikantentochter Lieselotte wird zum Freigeist und will plötzlich als Frau sogar studieren.

Im Zuge dieser schwer zu durchdringenden Verstrickungen trifft man immer wieder auf eine Frau, die sich von allen unterscheidet und den Wandel der Zeit ankündigt. Im Hosenanzug und mit Zylinder betritt Sigmunde Freude die Bühne, sorgt für den ein oder anderen Lacher und weist so manche Beteiligte in die richtige Bahn. 

 

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